Archiv für Juni 2009

Happy Birthday Wuppertal

Tschüss, Tschööö, Ciao, Adios Wuppertal

Warum die Wupper nach links abbiegen muß…

Heraus zum Transbergischen Spezial- Triathion zum 80. Geburtstag von Wuppertal 27. Juni 12.30 am Quellgebiet der Wupper

Wir verabschieden uns am 27. Juni von Wuppertal. Schön war die Zeit, aber die Herrschenden des ehemaligen Wuppertals wollen nicht anders. Deswegen werden wir zum 80 jährigen Stadtjubiläum den Namensgeber Wupper – ökologisch verträglich selbstverständlich – an geeigneter Stelle ins Sauerland umleiten.
Mit der bewährten kombinierten Staudamm, Sandsack-Technik und einem Minibagger und unzähligen helfen – den Klappspaten und Spitzhacken laden wir zur öffentlichen Umleitung der Wupper im Oberlauf der Wupper ein.
Dieser Sonder-Transbergische Triathlon war nötig, weil die herrschende Klasse aus dem ehemaligen Wuppertal keine unserer politischen Forderungen erfült hat. Wir fordern auf diesem Wege das Wuppertaler Kapital und die Politiker-Marionetten auf endlich den berechtigten politischen Forderungen nachzugeben, die in einer spontanen Volxsversammlung in einer beliebten Pommesbude am Ölberg aufgestellt worden letztes Ultimatum wird am 26. Juni 18.00 Uhr verstreichen.

Unsere kurzfristigen Forderungen:

1. Kommunismus statt Kommunalwahl in allen Stadteilen 2. Bleiberecht für alle Flüchtlinge. Die SchreibtischtäterInnen des Ausländeramtes sollten sich in sog. sichere Drittstaaten retten 3. Die Arge wird aufgelöst, das erkämpfte Existenzgeld, wird ohne Schikanen direkt überwiesen
4. Schließung der Gentechnologischen Forschungsanlagen bei Bayer. Keine Wupperverschmutzung durch die Giftmischer Bayer, Luhns und Co.
5. Auflösung der Wuppertaler Staatssicherheit und Herausgabe aller Akten an die Betroffenen
6. Umwandlung des Polizeipräsidiums nach dem Vorbild von Dortmund in eine Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus, und für die rassistischen Polizeiübergriffe. Polizisten regeln ausschließlich den Verkehr, die Staatschützer bekommen eine Fortbildung in der Pflanzenerkennung und müssen bis an ihr Lebensende im Botanischen Garten den kontrolliert ökologischen Raps-Anbau betreuen.
7. Der bergische Löwe vor der Rathausgalerie wird schwarz-rot gestrichen.
Bismark in Barmen wird eingeschmolzen, lustige Statuen von Carl Biebighäuser, August Reinsdorf Tante Elfriede und anderen KämpferInnen für die soziale Revolution der Vergangenheit bestimmen das Stadtbild.
8. Ewiger Wiederaufstieg des Wuppertaler Sportvereins
9. Bestrafung der Verantwortlichen für den Abriß der Muno-Fabrik 1989.
10. Nulltarif in allen Verkehrsmitteln, Seilbahnen auf alle Höhen, die Schwebebahn führt mindestens bis Hückeswagen.
11. Aufstauen der Wupper bis zur Schiffahrtsfähigkeit! Die Gerichtsinsel mitsamt der Gebaude und Archive wird geflutet, die UnterwasserarchäologInnen der Zukunft werden viel Spaß haben.
12. Windkrafträder auf allen Hochbunkern
13. Freie Drogenabgabe statt Kriminalisierung und Menschenhatz.
14. Kollektivierung aller Fabriken und Häuser, insbesondere der Bergischen Sonne, Ausbau der Riesenrutschbahn ins Tal
17. Verhinderung des Döppersberg-Umbaus und Wiederaufbau des Wasserschlosses Elverfelde auf dem Gelände des ECE City-Arkaden

Zusammenfassend: menschenwürdiges Leben für alle in selbstbestimmten und kollektiven Strukturen. Kein Gott, keine Organisation, kein Vaterland!!
Dafür aber ordentlich viel Freiheit und Glück!
P.S.Als Zeichen des guten Willens würden wir die Übergabe der Stadtkasse und des Goldschatzes in kleinen Scheinen am 26. Juni um 18.00 Uhr am Otto Böhne-PIatz interpretieren.
Die Freie Presse, der ehemalige Wupperverband, der Bundesumweltminister (wegen der Restlaufzeit der Wupper), der Verband der bergischen Sporttischer und die bergische Sportpresse können sich vertrauensvoll über die e-Mail- Adresse an uns wenden.
dagobert@hotxnail.com oder über unsere webside husch-husch.blogsport.de.
P.S. Keine Angst, das Wasser geht euch nicht verloren, aber die Großstadt mit der Schwebebahn, mit den widerwärtigen PolitikerInnen, KapitalistInnen, Gentec-Forscherlnnen, Gerichtsvollziehern, Knastwärtern, Bullen, Soldaten und SchreibtischtäterInnen wird dann nach dem nächsten oberbergischen Bach heißen. Das wird dem provinziellem Niveau der Wuppertaler Politik doch entgegen kommen.
Viel wird sich ändern, die Wupper wird endlich frei sein. Sie wird wieder plätschern, sie wird durch saftige Wiesen wippern, ohne Umweltverschmutzung, ohne dummdreiste PolitikerInnen, ohne rassistische Schuhverkäufer aus Nächstebreck.
Wir grüßen die Fische, die Kröten und die Seerosen, ihr werdet auch im neuen Bach glücklich sein.

Aktionskomittee „Rache ist siiß zur Zeit in der Nähe der Ortsschaft Böswipper




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