Archiv für August 2009

Trauerzug am 21.08.2008

Liebe Freunde/innen, Unterstützer, Unterschriftengeber und alle die
Scharpenacken, Erbschlö und die Natur lieben,

am

21. August 2009 ab ca. 13.00 Uhr
( Um 14.00 wird Herr OB Jung die Grundsteinlegung vornehmen und die Justizministerin Frau Müller-Piepenkötter wird ihm dabei zur Seite stehen!)

auf dem
Vorplatz der ehe. Standortverwaltung. bzw. auf dem
Bürgersteig davor an der Parkstrasse

findet unser Trauerzug
über die Bauvorhaben auf den Süd-Höhen
unter dem Motto:

Wir beerdigen das Weidfeld und den Kammmolch

statt!

Wir wollen hier noch einmal deutlich zeigen, dass es auch Gegner gegen dieses Bauvorhaben, bzw. den gewählten Standort und die damit verbundenen Einschnitte in die Natur und die Belange der Bürger gibt!

Gemeinsam sind wir stark:

Die BI Freies Scharpenacken, die BI Grünes Erbschlö, die Grünen, die Linke, WfW, BUND, Naturfreunde, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, die Sielmann Naturranger und engagierte Bürger rufen gemeinsam zur Teilnahme auf!

Eine Bitte an alle „ Teilnehmer „: Seid friedlich !!!
Es wird um angemessene Kleidung (am Besten in schwarz) gebeten!

Habt Ihr noch Fragen, dann bitte unsere Seite http://www.freiesscharpenacken.de aufrufen

Grundsteinlegung für das Gefängnis

Die Bauarbeiten für das umstrittene neue Jugendgefängnis auf den Wuppertaler Südhöhen gehen zum Ende diesen Monats in die nächste Phase. Die offizielle Grundsteinlegung an der Parkstraße 91 ist für Freitag, 21. August, 14 Uhr vor geladenen Gästen geplant. Dazu wird neben Oberbürgermeister Peter Jung auch NRW-Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter erwartet. Wie berichtet, kritisieren Anwohner und Nutzer des Naherholungsgebiets am Scharpenacken seit Monaten das Bauvorhaben und dessen Ausgleichsmaßnahmen. Insgesamt 124 Millionen Euro investiert das Land in den Neubau, der im nächsten Jahr fertiggestellt werden soll.

Quelle: WZ – 14.08

Innse: der Kampf ist gewonnen!

Betriebsbesetzung in Mailand nach langem Kampf erfolgreich

Gestern abend halb eins wurden nach langen Verhandlungen endlich die Verträge unterschieben: alle 49 streikenden ArbeiterInnen der Innse werden übernommen, die Produktion wird wieder aufgenommen, in der Übergangszeit erhalten die ArbeiterInnen Ausgleichzahlungen.

Seit über einem jahr leisten die ArbeiterInnen Widerstand gegen die Schließung ihrer Fabrik.
Auslöser war der vom Besitzer geplante Verkauf der Maschinen aus der Fabrik und der Entlassung der Belegschaft.
Nach dem monatelang eine Räumung der Fabrik verhindern werden konnte, gelang es der Polizei trotz breiter Solidarität der Bevölkerung mit den Innse ArbeiterInnen anfang August in die Fabrik einzudringen und die Montage der Maschinen zu veranlassen.

Die Innse ArbeiterInnen hatten die vergangene Woche auf einem Indurstriekran in der ansonsten von der Polizei umzingelten Werkshalle dem Vorgehen der Polizei getrotzt.
Sie wurden nach Abschluss des Vertrages in der gestrigen Nacht mit tosendem Jubel von hundersten von UnterstützerInnen vor den Werkstoren empfangen und der von den ArbeiterInnen seit Beginn der Besetzung zur Selbstorganisation genutzte Pförterraum wurde wieder bezogen.

In den italienischen Medien wird die Innse Auseinandersetzung als Signal verstanden und erfährt große Aufmerksamkeit.
In Rom haben vor wenigen Tagen Siloarbeiter mit Bezug auf die Innse Auseinandersetzung ihren eigenen Arbeitskampf begonnen. Für sie stehen ab September drastische Entlassungsprogramme an.

Wir haben gewonnen – und der Kampf geht weiter!
la lotta continua

zum weiterlesen:

http://www.labournet.de/internationales/it/innseindex.html




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