Kronstadt

ANDREAS GRAF
Die Selbstzerstörung der Revolution. Utopie Kreativ

Normalerweise würde ich sagen, wir haben Wichtigeres zu tun, als
uns mit den nunmehr 75 Jahren zurückliegenden Vorgängen in und
um Kronstadt zu befassen. Wir bedürfen ihrer nicht mehr, um zu
wissen, daß eine Revolution ihre Kinder frißt. Wir bedürfen ihrer
noch weniger, um uns sagen zu lassen, daß das Projekt der russischen
Revolution sich selbst zerstört hat. Nach dem Ende des »Realsozialismus
« ist überdies der Raum für Illusionen geschrumpft,
dieWirkung propagandistischer Täuschung dahin, die Möglichkeit
zur Selbsttäuschung geschwunden. Und dennoch: Das Schicksal
des Kronstädter Aufstandes 1921 stellt wichtige Fragen: War »diese
kleinbürgerliche Konterrevolution«, in der »das kleinbürgerliche,
anarchistische Element« offenbar auch »das Proletariat« beeinflussen
konnte, wirklich nur »ein ganz unbedeutender Zwischenfall
«, freilich auch »gefährlicher als Denikin, Judenitsch und
Koltschak zusammengenommen« und in summa »die politische
Vorstufe desWeißgardistentums« (Lenin), ihre Niederwerfung mithin
»eine tragische Notwendigkeit« (Trotzki)? Oder befand sich
derWurm bereits in der Frucht?War das Projekt der russischen Revolution
vielleicht von Anfang an zum Scheitern verurteilt – nicht
erst aufgrund seiner speziellen »stalinistischen« Perversion?
Um darauf eine Antwort geben zu können, die über die genannten,
inzwischen zum Gemeinplatz gewordenen Erkenntnisse hinausführt,
ist das Dickicht exegetischer Finessen und falscher Frontbildungen
zu lüften.
Kronstadt: Seefestung, Garnison und Hafenstadt liegt auf der Insel
Kotlin im Finnischen Meerbusen, etwa 25 Kilometer vor den
Toren der alten Hauptstadt. Seine Bevölkerung setzte sich vor allem
aus den Mannschaften der Baltischen Flotte, Garnisonssoldaten,
Tausenden, meist in denWaffendepots beschäftigtenArbeitern,
zahlreichen Offizieren, Beamten, Ladenbesitzern, Handwerkern –
insgesamt etwa 50.000 Einwohnern – zusammen.
An allen revolutionären Bewegungen der Neuzeit, die Rußland
erschüttert haben, war die Flotte entscheidend beteiligt. 1905 und
1917 standen die Matrosen der Baltischen Flotte und die Garnison
von Kronstadt in der vordersten Reihe der revolutionären Bewegungen
gegen die alte Gesellschaft. Nicht wenige Matrosen spielten
eine wichtige Rolle an den Fronten und in den lokalen Sowjets.
Kronstadt wurde zu einem Mythos. »Die Kronstädter Seeleute verwandelten
sich in eine Art Kampforden der Revolution«, schrieb
Trotzki, waren »Stolz und Ruhm der russischen Revolution«. Viele Faktoren haben dazu beigetragen. Mit Sicherheit ist anzunehmen, daß sich das Marinepersonal nicht nur durch ein ausgesprägtes politisches Engagement, sondern auch durch ein höheres
Bildungsniveau als das durchschnittliche der russischen Bevölkerung
auszeichnete, da es sich teilweise aus der qualifizierten Arbeiterschaft
rekrutierte. Hinzu kam die Nähe der Metropole mit ihrem
intensiven politischen, intellektuellen und sozialen Leben. Petrograd
hielt Kronstadt stetig in Atem.
Krieg, Revolution, Intervention und innere Kämpfe hatten Sowjetrußland
erschöpft und sein Volk an den Rand der Verzweiflung
gebracht. Die Waffen des »Kriegskommunismus« waren mit der
Zeit stumpf geworden: Die Bauern waren nach der Niederlage des
gemeinsamen Feindes nicht länger gewillt, Opfer zu bringen. Die
Stadt hatte dem Land kaum noch Waren anzubieten; die Industrieproduktion
war katastrophal gesunken. Schneestürme und Brennstoffmangel
brachten den Transport von Lebensmitteln in die Städte
zum Erliegen. Die Rationen mußten eingeschränkt werden. Die
Bevölkerung großer Zentren, wie Petrograd und Moskau, ging auf
die Hälfte und weniger zurück. Massenweise flohen die Arbeiter
vor dem Hunger. »Das Steuer entgleitet den Händen«, seufzte Lenin.
Und: »Wir sind zu dem Schluß gekommen, daß eine allgemeine
Unzufriedenheit besteht. Diese Unzufriedenheit muß von unten
her abgefangen werden; wenn das über die Sowjetbehörden nicht
rasch möglich ist, dann direkt über die Organe der Partei.«
Nicht nur in Kronstadt, in Petrograd, Moskau und anderen Städten
begann es zu grollen. Die allgemeine Misere führte im Februar
1921 zu Streiks, Protestversammlungen und Straßendemonstrationen.
Gleichzeitig breiteten sich Bauernunruhen in einigen Gebieten
Rußlands aus. Die ursprünglich rein ökonomischen Forderungen
nahmen rasch auch politische Färbung an. Über Petrograd wird am
27. Februar der Belagerungszustand verhängt. Schon nach wenigen
Tagen ist der Widerstand durch Drohungen und materielle Zugeständnisse
gebrochen.
Inzwischen war jedoch der Funke auf Kronstadt übergesprungen.
Am 28. Februar erklären sich die Matrosen des Panzerschiffes »Petropawlowsk
« mit den Petrograder Streikenden solidarisch. Die
Mannschaft des Panzerschiffes »Sewastopol« folgt. Am nächsten
Tag, dem 1. März, nehmen 16 000 Menschen auf dem Ankerplatz ,
der Agora Kronstadts, die »Petropawlowsk-Resolution« an. Am 2.
März konstituiert sich ein zunächst fünfköpfiges »Provisorisches
Revolutionskomitee der Matrosen, Rotarmisten und Arbeiter der
Stadt Kronstadt«, zwei Tage später werden zehn weitere Mitglieder
gewählt.
Die Kronstädter fordern »unverzüglich Neuwahlen zu den Sowjets
unter den Bedingungen geheimer Stimmabgabe und freier
vorhergehender Wahlagitation […]durchzuführen. […] Rede- und
Pressefreiheit fürArbeiter und Bauern,Anarchisten und linkssozialistische
Parteien. […] Versammlungsfreiheit, Freiheit der Gewerkschaften
und Bauernvereinigungen.« Desweiteren verlangen sie
»alle politischen Gefangenen, die sozialistischen Parteien angehören,
zu befreien, ebenso wie alle Arbeiter und Bauern, Rotarmisten
und Matrosen, die in Verbindung mit Arbeiter- und Bauern-
bewegungen eingesperrt wurden. […] Jegliche Politischen Abteilungen
«, d.h. kommunistische Überwachungs- und Propagandaorgane
sollen, »da nicht eine einzige Partei Privilegien für die Propagierungen
ihrer Ideen beanspruchen und vom Staat zu diesem
Zweck Geld erhalten darf«, aufgelöst werden. Weitere Forderungen
beziehen sich auf »gleiche Lebensmittelrationen für alleWerktätigen
«, das Recht der Bauern, »über ihr ganzes Land so zu verfügen,
wie sie es wünschen« sowie »freie handwerkliche Produktion
auf der Basis von eigener Hände Arbeit«.
Über die soziale Zusammensetzung der Garnison beimAusbruch
des Aufstandes liegen nur unscharfe Nachrichten vor. Für die Bolschewiki
waren aus dem hochgelobten »Kampforden der Revolution
« unvermittelt schlicht Meuterer geworden, die nichts taugten
und »in keine der Fronten des Bürgerkrieges hineinpaßten […]; unter
ihnen befand sich ein großer Prozentsatz von vollkommen demoralisierten
Elementen, mit prunkenden Trompetenhosen und
sportlichem Haarschnitt. […] Die besten, aufopferungsvollsten Matrosen
waren vollständig von Kronstadt abgezogen worden […].
Übrig blieb die graue Masse mit großen Ansprüchen«, meinte
Trotzki.Aber hat es diesen Traditionsbruch wirklich gegeben? Und
wenn auch viele Seeleute gefallen oder zu anderer Verwendung abkommandiert
waren, so ist das Fehlen blutiger Racheakte zu bedenken.
Wichtig für den unblutigen Zusammenbruch der kommunistischen
Herrschaft in der Stadt war, daß die Parteiorganisationen
der Bolschewiki in der Baltischen Flotte geringen Einfluß besaßen
und teilweise selbst in Opposition zu den übergeordneten Parteiinstanzen
standen. Der Austritt von fast einem Drittel der Parteimitglieder
in den Tagen des Aufstandes findet darin eine Erklärung.
Menschewistische Einflüsse sind kaum nachzuweisen; daß die linken
Sozialrevolutionäre wie auch Anarchisten unter den Kronstädtern
Anhänger hatten, ist unstrittig. Petritschenko, der Vorsitzende
des Provisorischen Revolutionskomitees, mag Anarchist gewesen
sein, aber er selbst hat festgestellt, daß der Aufstand nicht durch
den Willen irgendeiner politischen Organisation ausgelöst wurde,
sondern daß er tatsächlich eine spontane Erhebung war, auf die keine
Partei einen dominierenden Einfluß hatte. Tatsache ist, daß die
Rebellen von Kronstadt jede Unterstützung von außen energisch
zurückwiesen. Und als eine Anzahl konterrevolutionärer Offiziere
in Paris den Kronstädtern in einem Radiogramm ihre Dienste anboten,
antworteten diese ihnen auf demselben Wege: »Bleibt, wo
Ihr seid! Wir haben keine Verwendung für Euresgleichen.«
Angesichts der Vorliebe für Verschwörungstheorien fiel es nicht
schwer, den langen Arm des westlichen Imperialismus hinter dem
Kronstädter Aufstand zu entdecken. Dzierzynski berichtete Lenin,
die Rebellion sei Teil eines Plans, der von französischen Agenten
in Riga dirigiert werde. Diese arbeiteten mit den Sozialrevolutionären
zusammen, »um mit Unterstützung der Matrosen und der
unzufriedenen arbeitenden Massen in Petrograd einen Putsch
durchzuführen; danach will Frankreich seine Flotte in die Ostsee
entsenden«. Lenin vermerkte seine Zustimmung. Die Denunziaton
ersetzte die Argumentation. Die Lüge übernahm die Last des
Beweises. Das Verlangen nach freienWahlen zu den Sowjets bildet den politschen
Kern der Kronstädter Forderungen und zieht sich wie ein
roter Faden seit dem 28. Februar durch alle Proklamationen der
Aufständischen: »Unsere Sowjets dürfen nicht den Willen der Partei
verkörpern, sondern müssen den Willen der Wähler zum Ausdruck
bringen.« – »Alle Macht den Sowjets!« – »Wir sind für die
Macht der Sowjets und nicht der Parteien, für eine frei gewählte
Vertretung der Werktätigen.« Für Lenin kaum »etwas Festgeformtes,
Klares, Bestimmtes«, nur »nebelhafte Losungen«. Und für
Trotzki verbarg sich dahinter der »Wunsch, bevorzugt Nahrungsmittelrationen
zu bekommen«. Die Verleumdung wurde zur Groteske.
Was die Kronstädter wollten, war eine Aktivierung der Sowjets,
ihre Funktionsfähigkeit im Sinne der Rätedemokratie. In der thesenartigen
Entgegensetzung von Sowjets und Parteien brach die
dem Rätegedanken eigene prinzipielle Spannung auf. Die Räteidee
wurde zu dem, was sie ihremWesen nach ist: Revolutionärer Steuermechanismus
und freiheitlicher Verwaltungsgrundsatz abseits
jeglicher Parteiherrschaft. Aus den schriftlichen Kundgebungen
der Kronstädter spricht eine schon fast unirdische Kraft des Wollens.
Die »Dritte Revolution« sollte »die letzten Ketten von den
werktätigen Massen nehmen und zerbrechen und […] einen neuen
breitenWeg zu schöpferischer Tätigkeit im Geiste des Sozialismus
freilegen« und damit »die Konstituante mit ihrer bürgerlichen Ordnung
ebenso hinter sich [lassen] wie die Diktatur der kommunistischen
Partei mit ihrer Tscheka und ihrem Staatskapitalismus«. Ist
das die Sprache von Konterrevolutionären?
»Das ist der Thermidor. Aber wir werden uns nicht guillotinieren
lassen. Wir machen selbst Thermidor!«, soll Lenin gesagt haben.
»Glauben Sie mir, in Rußland sind nur zwei Regierungen möglich:
entweder eine zaristische oder die Sowjetregierung«. Macht versus
Demokratie. Es ging um pure Macht. Hatte Lenin schon am 8.
März, bei Eröffnung des X. Parteitages der Kommunistischen Partei
in seinem Bericht zugegeben, daß die Kronstädter »scheinbar
nur ein klein wenig rechter als die Bolschewiki, ja vielleicht sogar
auch ›linker‹ als die Bolschewiki« seien, so sagte er am 15. März,
über »die Kronstädter Erfahrung« sprechend: »Dort will man die
Weißgardisten nicht, will man unsere Macht nicht – eine andere
Macht gibt es aber nicht […].« Einen Augenblick lang hatte Lenin
in die Sonne der Revolution gesehen – das Feuer blendete ihn. Und
im Namen historisch-materialistischer Selbstgewißheit setzte die
Parteidiktatur Trotzki an die Spitze einer Strafexpedition, die die
gegen diese Diktatur rebellierenden Matrosen, Soldaten und Arbeiter
brutal niederkartätschte. Vor allem mußte der Trotz der Festung
gebrochen werden. Ihre Radiostation durfte nicht mehr funken, im
Chor so vieler Unzufriedener nicht weiter Hoffnungen erwecken.
Die Abrechnung begann. Zehn Tage hielten die Kronstädter dem
Ansturm einer wachsenden Übermacht stand. Wie sehr fühlten sie,
daß es ihre Revolution war. Sie wußten, warum sie die Patronen ins
Gewehr schoben. Zehn Tage dachten sie, die Welt sehe auf sie;
aber am 18. März war alles zu Ende. Kronstadt fiel. Über die Stadt
streckten sich allein 3.000 Leichen; sie lagen da mit ihren Trinkfla-schen … stumm, für immer gekühlte Leidenschaft für ein ganz simples
Ideal, die Freiheit, so lagen sie in den Gossen ihrer Stadt. An
den Überlebenden verrichteten Standgerichte und Straflager ihre
Arbeit. Die Revolution schwamm im Brustschweiß der Henker.
Kronstadt wurde nicht zum Fanal für die »Dritte Revolution«.
Das Echo auf die Ereignisse blieb verhältnismäßig schwach. Das
»erschöpfte Land«, schrieb Victor Serge, hatte »nicht mehr die moralischen
Ressourcen und nicht mehr die materiellen Ressourcen,
weder die Menschen noch die Ideen für eine neue, sozialistische
Revolution […] Das aufständische Kronstadt war nicht konterrevolutionär,
doch sein Sieg hätte – unausbleiblich – die Konterrevolution
herbeigeführt. […] Das dachten wir, Kommunisten von der Basis
[…]« Dagegen meinte Paul Levi, »die Art, wie der Kronstädter
Aufstand niedergeworfen wurde, sei eigentlich schon der Beginn
der Konterrevolution gewesen«.
Haben die Zeitgenossen, hat Lenin geahnt, daß die Niederwerfung
Kronstadts die Voraussetzungen für den Aufbau einer totalitären
Gesellschaft schuf? Hier haben wir wieder die Frage nach
den Alternativen. Auffallend ist, daß es vor allem Anarchisten gewesen
sind, die frühzeitig die Niederringung Kronstadts als Zeugnis
eines »tartarischen Despotismus der kommunistischen Diktatur
«, einer »durch nichts gemilderte[n] Tyrannei und Reaktion«
(Alexander Berkman) gewertet haben. Der deutsche Anarcho-Syndikalist
Rudolf Rocker verfaßte 1921 die Broschüre »Der Bankerott
des russischen Staatskommunismus«, in der es heißt: »Unter
der ›Diktatur des Proletariats‹ verwandelte sich Rußland in einen
Riesenkerker, in dem jede Spur von Freiheit systematisch ausgetilgt
wurde, ohne daß man dadurch dem ursprünglichen Ziele der
Revolution nähergekommen wäre.« Rocker weist ausdrücklich
darauf hin, daß man »schon nicht mehr« von »der Diktatur einer
Partei« reden könne, sondern »höchstens von der Diktatur einer
Handvoll Männer, auf welche auch die Partei keinerlei Einfluß
mehr« habe. Und: »Der Parvenü der Macht ist in der Regel noch
abstoßender und gefährlicher als der Parvenü des Besitzes«.
Kronstadt war im Recht. Seine Bedeutung kann kaum überschätzt
werden. Die Insurgenten versuchten, der Agonie der Revolution
und ihrer Selbstzerstörung Einhalt zu gebieten, sie vor ihrer
Verstaatlichung zu retten. Kronstadt richtete sich gegen den Versuch,
die Perspektive einer Revolution zu ändern. Seine Niederschlagung
vernichtete diese echte Chance, löschte den Impuls der
Oktoberrevolution. Stalin brauchte diesem Weg nur zu folgen. Die
Morgenröte wich dunstigem Alltag. Die Revolution verdämmerte,
versank gar im GULAG. Nach all dem ist es eigentlich nicht überraschend,
daß die Opfer im Laufe der Zeit vergessen wurden, begraben
unter viel theoretischem Schutt, historischen Legenden, Tabus
und Fälschungen. Kronstadts Tragödie wiederholte sich: 1937
in Barcelona, 1953 in Berlin, 1956 in Ungarn, 1968 in der Tschechoslowakei.
Eine latente Kronstadt-Atmosphäre herrschte in Polen.
Äußerungen und Haltungen von Dissidenten und Oppositionellen
atmeten den Geist von Kronstadt. Nein, keine Rehabilitierung,
nur Gerechtigkeit – und Einspruch gegen den Gedächtnisverlust.
Kronstadt ist mehr als eine historische Reminiszens.

LITERATUR:
Johannes Agnoli, Cajo Brendel, Ida Mett: Die revolutionären
Aktionen der russischen Arbeiter und
Bauern. Die Kommune von
Kronstadt, Berlin 1981.

Arbeiterdemokratie oder Parteidiktatur, hrsg. von Frits
Kool und Erwin Oberländer, eingeleitet von Oskar Anweiler,
2 Bde., (München 1972). (Dokumente der Weltrevolution,2.)
Paul Avrich: Kronstadt 1921, Princeton, N.J. 1970.

Alexander Berkman: Die Kronstadt Rebellion, Berlin
1923.
Anton Ciliga: The Kronstadt Revolt, in: The Raven, Nr. 8
(1989), S. 330-337.

Dossier I: Kronstadt 1921 oder die Dritte Revolution,
in: Kursbuch 9 (Juni 1967):Vermutungen über die Revolution. Kontroversen über den Protest.

Emma Goldman: My Disillusionment in Russia, Garden City – New York 1923.

Kronstadt. Texte von W. I. Lenin, L. Trotzki und V. Serge, (Frankfurt am Main 1981).

Der Kronstädter Aufstand. »Alle Macht den Sowjets – keine Macht der Partei«. Zu den Hintergründen des Kronstädter Matrosenaufstandes im März 1921 und
seiner Niederschlagung durch die Regierung der Sowjetunion, Moers 1991. (Materialien der FAU-IAA,1.)
W. I. Lenin: X. Parteitag der KPR(B). 8.-16. März 1921,
in:W. I. Lenin:Werke, Bd. 32, Berlin 1961, S. 163-277.

Erich Mühsam: Kronstadt. Auszüge aus meinem Festungstagebuch, in: Erich
Mühsam, Scheinwerfer oder Färbt ein weißes Blütenblatt
sich schwarz. Politische Essays, Gedichte, Briefe,
Flugblätter, hrsg. von Fidus, Berlin 1978, S. 101.

Rudolf Rocker: Der Bankerott des russischen Staatskommunismus, Berlin 1921.
Alfred Rosmer: Moskau zu Lenins Zeiten, (Frankfurt am Main 1989).

Victor Serge: Beruf: Revolutionär. Erinnerungen 1901-1917-
1941, (Frankfurt am Main 1967).

I[saak] Steinberg: Gewalt und Terror in der Revolution. (Oktoberrevo- lution
oder Bolschewismus), Berlin 1931.

Leo Trotzki: Geschichte der russischen Revolution,
(Frankfurt am Main 1983).

Voline [V. M. Eichenbaum]: Die unvollendete Revolution, 3 Bde., Hamburg
1975.

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1 Antwort auf „Kronstadt“


  1. 1 Bernhard T. 26. Dezember 2009 um 13:13 Uhr

    Die Quelle des oben stehenden Textes ist die PDS-nahe Publikation „utopie kreativ“ Heft 65 von 1996. Vgl. http://www.rosalux.de/cms/index.php?id=13272 bzw. http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Utopie_kreativ/65/65Graf.pdf

    Zu Kronstadt 1921 lesenswert ist Folgendes:

    http://www.icl-fi.org/deutsch/dsp/25/kronstadt.html

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