Der umstrittene und ahnungslose Leiter der Polizeiwache Wuppertal- Vohwinkel Markus Preuß ist beurlaubt!


Pressemitteilung

Wie am Rande der Bezirksvertretung Vohwinkel am Mittwoch zu erfahren war, ist Markus Preuß zwecks Klärung diziplinarischer Verstöße beurlaubt worden. Die Antifaschistische Initiative Wuppertal ist hoch erfreut:

„Wir gönnen Herrn Preuß den Urlaub aus tiefsten Herzen… Jetzt geht es in der Zukunft darum, mit vereinten Kräften, die Nazis in ihre Schranken zu weisen.“

Natürlich müssen wir weiter auch an einem geschärften Extremismusbegriff bei der Polizei und bei der Politik arbeiten. Die unverschämte und verkürzte Rechts=Links Gleichsetzung führt in die Irre und vergisst – wieder einmal – den Extremismus der Mitte – z.B. die Verantwortung der Sarrazins und Möllemänner für Islamfeindschaft, rassistische Asylgesetzgebung und Antisemitismus.“

Zu Markus Preuß, dessen polizeiliche Karriere hoffentlich beendet ist, hatten wir bereits in unserer PM zu dem Naziüberfall in der Flohmarktnacht alles nötige gesagt:

„Ein weiterer Schwerpunkt der Aktion war die Kritik an dem unsäglichen Markus Preuß, der seit 2009 die Polizeiwache Vohwinkel leitet. Seit seiner Amtszeit breiten sich die Nazis in Vohwinkel von der Polizei ungestört aus. Es entstand in Sichtweite der Polizeiwache sogar ein polizeilich geduldeter offener Nazitreffpunkt am Akzenta-Parkplatz. Da Herr Preuß der Ansicht ist, dass es in Vohwinkel kein Naziproblem gibt, bemerkte er weder die alltägliche Präsenz der Nazifratzen, noch deren antisemitische und rassistische Propaganda im Stadtteil. Übersehen hat der „Polizist“ wohl auch die zahlreichen Übergriffe und Überfälle auf Andersdenkende, die so bedrohlich waren, das eine Familie sogar den Stadtteil verlassen musste.
Den Vogel der gefährlichen Ignoranz schoss Preuß aber beim letzten Picobello-Tag ab, als er Grüne Stadtpolitiker kritisierte, dass sie gegen Nazis demonstrierten, obwohl es in Vohwinkel kein Problem mit den Rechtsextremen, aber ein erhebliches mit den Linksextremen geben würde. http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/gruene-polizei-auf-dem-rechten-auge-blind-1.780191

Antifaschistische Initiative Wuppertal 14.10.2011

Presseschau..

Solinger Tageblatt

Disziplinarverfahren gegen Markus Preuß

„Markus Preuß ist im Urlaub, aber nicht beurlaubt“, mit dieser Feststellung reagiert Polizei-Pressesprecher Detlev Rüther auf eine am Freitag auch beim Tageblatt eingegangene Rundmail des zum links-autonomen Spektrum in Wuppertal zählenden Freundeskreis Minna Knallenfalls. Darin wird unter anderem behauptet, der BfS-Politiker sei als Leiter der Polizeiwache Vohwinkel beurlaubt worden.

Fakt ist dagegen laut Rüther, dass die Polizei-Verwaltung am Donnerstag ein Disziplinarverfahren gegen Preuß eingeleitet hat. Innerhalb der Behörde soll jetzt ein unabhängiger Vorermittlungsführer den Vorgang klären, der den Polizisten in Misskredit gebracht hat: Wuppertaler Grüne behaupten, Markus Preuß habe ihnen gegenüber das Neonazi-Problem in Vohwinkel geleugnet. Dass der Urlaub des Solingers im Zusammenhang mit dem Disziplinarverfahren steht, wollte der Polizei-Sprecher nicht kommentieren. ff

Verfahren gegen Vohwinkler Polizeichef (WDR)

Die Wuppertaler Polizei hat ein Disziplinarverfahren gegen den Leiter der Wache in Vohwinkel eingeleitet. Grund sind Vorwürfe, unter anderem der Wuppertaler Grünen, die Polizei verfolge Straftaten von Neonazis nicht konsequent genug. Mit dem Disziplinarverfahren solle geklärt werden, ob der leitende Beamte rechte und linke Gewalttäter gleichermaßen verfolgt würden, sagte ein Sprecher. Seit Monaten gibt es in Vohwinkel immer wieder Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und antifaschistischen Gruppen.

Disziplinarverfahren gegen Vohwinkeler Wachleiter

Vohwinkel: Polizeibeamter nicht beurlaubt

Vohwinkel. Gegen den in die Kritik geratenen Leiter der Wache Vohwinkel ist ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Dem Polizeibeamten war seitens der Grünen vorgeworfen worden, er habe bezüglich der Prügelei zwischen rechts- und linksextremistischen Gruppen am Vohwinkel-Wochenende indirekt Partei gegen die Linken ergriffen. In einer ersten Befragung habe der langjährige Beamte diese Darstellung zurückgewiesen. Im Zuge des Disziplinarverfahrens – zunächst hatte es „nur“ ein Beschwerdeverfahren gegeben – soll der Fall abschließend geklärt werden.

Berichten, wonach der langjährige Beamte suspendiert sei, wies die Polizei am Freitag zurück. Der Mann habe Urlaub, sei aber nicht beurlaubt und auch nicht versetzt worden. Zuletzt hatte Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher vor dem Stadtrat ihre Behörde gegen Kritik in Schutz genommen und gesagt, dass die Polizei konsequent gegen Gewalttäter aus dem rechten und linken Spektrum vorgehe. spa

Solinger Tageblatt

Preuß‘ Zukunft als Wachleiter weiter offen

Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher hat gestern als Gastrednerin im Wuppertaler Stadtrat darauf hingewiesen, dass die Beschwerde gegen Markus Preuß in seiner Funktion als Leiter der Vohwinkeler Polizeiwache noch nicht abschließend geprüft sei. „Er ist definitiv weder rechts noch links blind“, zeigte sie sich von dem Solinger BfS-Politiker überzeugt.

Anlass für das Statement war eine aktuellen Stunde im Rahmen der Ratssitzung, die von der Kooperation CDU/ SPD kurzfristig auf die Tagesordnung gesetzt worden war. Thema: „politisch motivierte Gewalttaten im Stadtteil Vohwinkel“.

Zuletzt war es in der Nacht zum Vohwinkeler Flohmarkt zu Schlägereien zwischen der rechten und linken Szene gekommen. Im Vorfeld waren Mitglieder der Wuppertaler Grünen mit Preuß zusammengetroffen. Dabei soll er Probleme mit Rechtsradikalen im Stadtteil geleugnet haben. Deshalb hatten die Grünen einen offenen Brief an Radermacher gesschrieben. In ihm wurde der Vorwurf erhoben, die Wuppertaler Polizei sei auf dem rechten Auge blind.

Demonstration gegen Neonazis am 9. November in Vohwinkel

Eine Gelegenheit zum friedlichen Protest gegen die öffentliche Präsenz von Neonazis in dem an Solingen grenzenden Stadtteil bietet sich am Mittwoch, 9. November. Für diesen Tag ruft die Initiative für Demokratie und Toleranz zu einer Demonstration gegen die rechte Szene auf. In welcher Form steht noch nicht fest, aber möglicherweise werden die Wuppertaler dazu aufgefordert, eine Lichterkette auf der Kaiserstraße zu bilden. red

Solinger Tageblatt

CDU-Chef stärkt Polizist Preuß den Rücken

STREIT „Vorwürfe gegen Wachleiter sind unanständig.“

Die CDU leistet Schützenhilfe für Markus Preuß. In seiner Eigenschaft als Leiter der Polizei-Wache in Vohwinkel war der Solinger unter Beschuss geraten. Die Grünen aus der Nachbarstadt werfen Preuß vor, Neonazi-Probleme verharmlost zu haben. Laut Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher wehrt sich Preuß entschieden gegen die Angriffe. Er sei links wie rechts gleichsam wachsam.

Solingens CDU-Chef Peter Schmiegelow nimmt Preuß, der für die BfS im Stadtrat sitzt und den Schulausschuss leitet, ausdrücklich in Schutz. „Ich kenne ihn und weiß, dass er jegliche Form von Extremismus und politischer Gewalt ablehnt“, sagt der CDU-Mann. Die „haberstolze Besserwisserei der Grünen“ dürfe nicht zu selektiver Wahrnehmung und noch weniger zu heuchlerischer Petzerei führen. Das, so Schmiegelow, erinnere ihn „an das Denunziantentum faschistischer und stalinistischer Staaten“. Er warnt: „Wer den Extremismus kleinkriegen will, sollte nicht den bürgerlichen Anstand verlassen.“ kra

http://www.solinger-bote.de/nachrichten/2011/10/10/solinger-cdu-verurteilt-sumpfgruenes-denunziantentum/

Solinger CDU verurteilt “sumpfgrünes Denunziantentum”

Solingen/ Peter Schmiegelow, CDU-Vorsitzender in Solingen verurteilt den Angriff der Wuppertaler Grünen gegen Markus Preuß:

“Als Bürger Solingens und als Vorsitzender der größten Volkspartei in Solingen nehme ich Markus Preuß ausdrücklich in Schutz. Ich kenne Markus Preuß und weiss, dass er JEGLICHE Form von Extremismus und politischer Gewalt ablehnt”, so Peter Schmiegelow.

“Hagerstolze Besserwisserei einiger Grüner darf nicht zu selektiver WAHRnehmung und noch weniger zu heuchlerischer Petzerei führen, die mich an das Denunziantentum faschistischer und stalinistischer Staaten erinnert. Wer den Extremismus kleinkriegen will (Grünen-Plakataktion in Vohwinkel), sollte nicht den bürgerlichen Anstand verlassen.” so Peter Schmiegelow.

Der umstrittene und ahnungslose Leiter der Polizeiwache Wuppertal- Vohwinkel Markus Preuß ist beurlaubt!

Pressemitteilung

Wie am Rande der Bezirksvertretung Vohwinkel am Mittwoch zu erfahren war, ist Markus Preuß zwecks Klärung diziplinarischer Verstöße beurlaubt worden. Die Antifaschistische Initiative Wuppertal ist hoch erfreut:

„Wir gönnen Herrn Preuß den Urlaub aus tiefsten Herzen… Jetzt geht es in der Zukunft darum, mit vereinten Kräften, die Nazis in ihre Schranken zu weisen.“

Natürlich müssen wir weiter auch an einem geschärften Extremismusbegriff bei der Polizei und bei der Politik arbeiten. Die unverschämte und verkürzte Rechts=Links Gleichsetzung führt in die Irre und vergisst – wieder einmal – den Extremismus der Mitte – z.B. die Verantwortung der Sarrazins und Möllemänner für Islamfeindschaft, rassistische Asylgesetzgebung und Antisemitismus.“

Zu Markus Preuß, dessen polizeiliche Karriere hoffentlich beendet ist, hatten wir bereits in unserer PM zu dem Naziüberfall in der Flohmarktnacht alles nötige gesagt:

„Ein weiterer Schwerpunkt der Aktion war die Kritik an dem unsäglichen Markus Preuß, der seit 2009 die Polizeiwache Vohwinkel leitet. Seit seiner Amtszeit breiten sich die Nazis in Vohwinkel von der Polizei ungestört aus. Es entstand in Sichtweite der Polizeiwache sogar ein polizeilich geduldeter offener Nazitreffpunkt am Akzenta-Parkplatz. Da Herr Preuß der Ansicht ist, dass es in Vohwinkel kein Naziproblem gibt, bemerkte er weder die alltägliche Präsenz der Nazifratzen, noch deren antisemitische und rassistische Propaganda im Stadtteil. Übersehen hat der „Polizist“ wohl auch die zahlreichen Übergriffe und Überfälle auf Andersdenkende, die so bedrohlich waren, das eine Familie sogar den Stadtteil verlassen musste.
Den Vogel der gefährlichen Ignoranz schoss Preuß aber beim letzten Picobello-Tag ab, als er Grüne Stadtpolitiker kritisierte, dass sie gegen Nazis demonstrierten, obwohl es in Vohwinkel kein Problem mit den Rechtsextremen, aber ein erhebliches mit den Linksextremen geben würde. http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/gruene-polizei-auf-dem-rechten-auge-blind-1.780191

Antifaschistische Initiative Wuppertal 14.10.2011

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3 Antworten auf „Der umstrittene und ahnungslose Leiter der Polizeiwache Wuppertal- Vohwinkel Markus Preuß ist beurlaubt!“


  1. 1 stefan rotznase 14. Oktober 2011 um 15:25 Uhr

    … nicht beurlaubt, nur in Urlaub ;-) lol

  2. 2 stefan pillemann 14. Oktober 2011 um 16:00 Uhr

    …hinterm Horizont … ;-)

  3. 3 Administrator 14. Oktober 2011 um 17:02 Uhr

    Verfahren gegen Vohwinkler Polizeichef

    Die Wuppertaler Polizei hat ein Disziplinarverfahren gegen den Leiter der Wache in Vohwinkel eingeleitet. Grund sind Vorwürfe, unter anderem der Wuppertaler Grünen, die Polizei verfolge Straftaten von Neonazis nicht konsequent genug. Mit dem Disziplinarverfahren solle geklärt werden, ob der leitende Beamte rechte und linke Gewalttäter gleichermaßen verfolgt würden, sagte ein Sprecher. Seit Monaten gibt es in Vohwinkel immer wieder Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und antifaschistischen Gruppen.(WDR)

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