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Neues von Lasse Femers

Wann ist ein Nazi eigentlich ein Nazis? Teil 1

Der Nazischläger Femers will kein Nazi sein und gleichzeitig mimt er den Gewerkschafter und Jugendvertreter.
Wann ist man eigentlich ein Nazi? Reicht es nicht aus, sich an Naziüberfällen zu beteiligen oder auf einer Nazidemo wie in Rade Nazitransparente zu tragen? Oder muss man noch Nazitshirts tragen und auf Nazipartys gehen?

Auch das trifft auf Lasse Femers zu. Es wäre langsam angebracht, dass die AWG reagiert….

Lasse Femers beim Naziaufmarsch in Radevormwald

Lasse Femers war auch an der Organisierung und Durchführung des „spontanen“ Naziaufmarsches in Radevormwald am 14. Mai 2011, zu dem nur intern mobilisiert wurde, beteiligt.

Bei der Kundgebung in Radevormwald sprachen unter anderem die Neonazis Sven Skoda und Kevin Koch aus Düsseldorf bzw. Wuppertal. Vom Radevormwalder Busbahnhof fuhren die Neonazis anschließend nach Wuppertal-Barmen weiter, wo eine „spontane“ unangemeldete Demonstration folgte.


Lasse Femers trägt beim Naziaufmarsch in Radevormwald das Fronttransparent der „Nationalen Sozialisten Wuppertal“.

Lasse Femers beim Naziaufmarsch in Radevormwald; unschwer zu erkennen am Tattoo an der linken Wade.

Lasse Femers (rechts) mit seiner Tätovierung auf einer Party mit bekannten Neonazis [Michel Dasberg (links), Tobias Maczewski (mitte), Jenny Heuke (im Hintergrund)] aus Wuppertal.

Presseartikel:

Rechte Demo auf Marktplatz

Von Frank Michalczak

Ein Großaufgebot der oberbergischen Polizei steuerte am Samstag den Rader Marktplatz an. Die Beamten sicherten gegen 15 Uhr eine Spontan-Demonstration ab, zu der die ultrarechte Szene aufgerufen hatte.

Rund 45 Teilnehmer, die unter anderem aus Wuppertal und Leverkusen angereist sein sollen, wollten mit dieser Aktion ihre „Solidarität“ mit Opfern einer Schlägerei bekunden, wie ihre Sprecher auf dem Marktplatz deutlich machten.

In der Nacht zuvor war es gegen 2.30 Uhr nach dem Feuerwehr-Fest in der Südstadt zu einer Auseinandersetzung gekommen. Drei Männer (17, 18 und 23 Jahre) aus Radevormwald und Wuppertal wurden dabei verletzt – einer von ihnen so schwer, dass er kurzfristig ins Krankenhaus musste.

„Normalerweise muss eine Demonstration 48 Stunden vor dem Termin angemeldet werden“, berichtete der Einsatzleiter der Polizei, Hauptkommissar Carsten Rosenthal: „In diesem Fall haben sich die Veranstalter auf das Recht berufen, nach der Körperverletzung zu einer Eil-Demonstration aufrufen zu können.“ Die Ordnungshüter haben diesem Ansinnen stattgegeben, weil sie dadurch einen besseren Überblick über die Protestaktion behalten konnten. „Wir wollten verhindern, dass sie lautstark durch die Radevormwalder Straßen ziehen.“

Mehrere Gruppen aus dem rechten Spektrum, die untereinander vernetzt seien, hätten sich an dieser Aktion beteiligt. Ein Mann aus Radevormwald hatte die Demonstration bei der Polizei angemeldet, die mit mindestens sechs Streifen- und Mannschaftswagen angerückt war. Und so bot sich den Passanten am Samstagnachmittag ein gespenstisches Bild. Mitten auf dem Marktplatz standen die Demonstranten in Reih und Glied. Manche hatten Fahnen mit ultrarechten Parolen mitgebracht. Um sie herum waren die Polizisten verteilt. Ein Beamter hielt die Szenen mit einer Videokamera fest.

Nach etwa zwanzig Minuten und mehreren Reden war die Kundgebung beendet. Die Gruppe zog in Richtung Busbahnhof weiter. Danach sei es in Radevormwald friedlich geblieben, hieß es gestern in der Leitstelle der Polizei in Gummersbach.

http://www.rga-online.de/lokales/radevormwald.php?userid=&publikation=2&…

[W] Kein Nazischläger als Jugendvertreter bei der AWG in Wuppertal!
Verfasst von: Kluncker. Verfasst am: 22.02.2012 – 14:57. Datum: Donnerstag, 23. Februar 2012 – 12:00. Kommentare: 8
Lasse Femers mit Nazishirt auf ner Nazidemo

Kein Raum für den Nazi Lasse Femers!

„Rassismus und menschenverachtendes Gedankengut haben keinen Platz in unserer Stadt.“ (Wuppertaler Erklärung)

Aufruf der Antifaschistischen Initiative Wuppertal zur Kundgebung vor der AWG anlässlich der bundesweiten Gedenkminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt

Donnerstag, 23. Februar 2012, 12:00 Uhr vor der MVA Küllenhahn – Korzerter Straße 75

http://www.dgb.de/presse/++co++5e1b751c-5236-11e1-4132-00188b4dc422

Wir rufen zu einer Kundgebung vor der Arbeitsstelle des Wuppertaler Nazis Lasse Femers auf. Trotz unserer Intervention beim Betriebsrat der AWG ist der Nazischläger Lasse Femers immer noch Jugendvertreter der AWG. Außerdem hat er sich bei Verdi eingeschlichen und taucht sogar bei Jugendbildungsseminaren der Gewerkschaft auf.

Lasse Femers gehört zur Wuppertaler Nazigruppe „Nationale Sozialisten Wuppertal“ um Tobi Maczwewski, Kevin Koch, Mike Dasberg, die für zahllose Nazigewalttaten und antisemitische und rassistische Hetze verantwortlich ist. (siehe http://kein-bier-fuer-nazis.tk/)

Zuletzt hielt Kevin Koch bei dem Nazi-Aufmarsch am samstäglichen Vormittag am 11.2.2012 in Soest vor seinen „Kameraden“ eine Rede. Die Zeit, da Ausländer in Deutschland noch „frei herumlaufen“ und sich „wie Dreck vermehren“ könnten, sei bald vorbei, brüllt er ins Mikrofon. „Ihr seid hier fremd, ihr seid hier unerwünscht“, schrie er – und: „Verschwindet, so lange ihr es noch könnt.“

Lasse Femers beteiligte sich in den letzten drei Jahren an zahlreichen Naziaktionen. Lasse Femers war 2009 zusammen mit den Nazis Mike Dasberg und Sebastian Schoepe an einem Überfall auf einen Antifaschisten beteiligt. Als der sich mit Pfefferspray wehrte, wurde der angegriffene Antifaschist von Femers und seinen Nazifreunden bei der Polizei angezeigt. Durch geschickte Absprache der Aussagen wurde das Opfer zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.

Auf Nazidemos marschiert Femers mit einschlägigen Nazisymbolen wie der Schwarze Sonne herum (siehe Foto) .[1] Zuletzt wurde Femers auch mit den Radevormwalder Nazis Tobias Ronsdorf und Rene Illhardt gesehen, die bei Pro-NRW organisiert sind und gleichzeitig ein wichtiges Bindeglied zur militanten Naziszene sind.

Am Gravierensten ist wohl Lasse Femers Beteiligung an dem bewaffneten Überfall vom 26. August 2011 in Wuppertal-Vohwinkel. Wir zitieren aus der Presseerklärung:

„Um ca. 19.00 Uhr – haben die Wuppertaler Nazis Fabian Mayer, Tobias Maczewski, Lasse Fermers und Daniel Borchert am helligten Tag und auf offener Strasse Antifaschist*innen auf der Kaiserstrasse mit Glasflaschen, Pfefferspray und Knüppeln angegriffen. Die Nazis hatten es auf einen Fahrradfahrer abgesehen, den sie stoppen, vom Fahrrad treten und verprügeln wollten. Bei dieser Gelegenheit hat Tobias Maczewski mit einem Teleskopschlagstock zugeschlagen. Diese Situation beobachteten drei Antifaschist*innen, die dem Fahrradfahrer zur Hilfe eilten. Daraufhin attackierten die Nazis die Helfer*innen mit Flaschen und Pfeffergas und Tobias Maczewski schwang seinen Knüppel. Lasse Fermers und Daniel Borchert warfen zweimal mit Flaschen auf Personen, und Fabian Mayer versprühte das Pfefferspray. Die Helfer*innen ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen und versuchten mit lautstarken „Nazis raus“-Rufen Passant*innen (leider vergeblich) zur Hilfe zu animieren. Nach ca. 4-5 Minuten traf dann die Polizei ein, die – wie so häufig – den bewaffneten Überfall, auch Landfriedensbruch genannt, bei Nazitaten nicht so gravierend fand. Sie konnten Fabian Mayer, Daniel Borchert und Tobias Maczewski noch erwischen, der 4. Angreifer, Lasse Fermers konnte sich rechtzeitig vom Ort des Geschehens entfernen. Tobias Maczewski hatte kurz vor Eintreffen der ersten Polizeistreife seinen Teleskopschlagstock etwas unelegant weggeworfen, was die Polizeibeamt*innen sogar bemerkten. Er war der einzige Nazi, der dann mit dem Streifenwagen zur Personenüberprüfung auf die Vohwinkler Polizeiwache mitgenommen wurde. Die anderen am Überfall Beteiligten blieben auf freiem Fuß und konnten sich wieder unters Nazivolk zu Kevin Koch, Mike Dasberg und Rene Heuke begeben. Kevin Koch hatte dann später noch die Gelegenheit mit Erlaubnis der Polizei einen der Angegriffenen zu fotographieren. Es ist schon erstaunlich, wie locker die Wuppertaler Polizei einen bewaffneten Nazi-Überfall sieht. Linke wären schon längst wegen schwerem Landfriedensbruch zu Knaststrafen verurteilt worden. Die Nazis können unbehelligt nach Hause spazieren, Strafverfahren wie beim Überfall auf das Cinemaxx werden wieder monatelang verschleppt und führen zu nichts. Vielleicht sind wieder zu viele V-Leute von Staatsschutz und Verfassungsschutz mit dabei, wie beim Brandanschlag 1993 in Solingen, so dass eine Strafverfolgung nicht opportun erscheint.“

Leider hat sich unsere Prognose bewahrheitet. Die Polizei ermittelt wie beim Cinemaxx-Verfahren nicht ernsthaft, unabhängige Zeugen des Angriffs, Passanten, Autofahrer usw. werden weder systematisch gesucht noch befragt. Der von den Nazis angegriffene Fahrradfahrer wird von der Polizei und von den Nazischlägern zum Angreifer gemacht. Eine ernsthafte Strafverfolgung gegen rechts findet (mal wieder) nicht statt.

So kann der Nazi Lasse Femers weiter bei der städtischen Tochter AWG arbeiten und in der Ausbildungsvertretung und bei Verdi ungestört agieren. Möglicherweise hat Femers auch einen staatlichen Schutzengel. Seine Mutter teilte einem Pressevertreter mit, dass Lasse Femers einen festen Ansprechpartner beim Wuppertaler Staatsschutz hat. Das könnte bedeuten, dass Femers für seine polizeiliche Immunität ein paar Berichte über seine Nazikameraden geben muss.

Dass muss sich ändern. Wir dulden Nazis weder in einer gewerkschaftlichen Vertretung, in einer Gewerkschaft oder im Fitnessstudio. Verdi rufen wir auf, die „gewerkschaftliche Betätigung von Femers“ zu unterbinden und – soweit möglich – Femers aus Verdi auszuschließen.

Femers und alle anderen Nazis müssen kapieren: Nazi sein lohnt sich nicht!

Antifaschistische Initiative Wuppertal – 22.2.2012

[1] Die Schwarze Sonne ist ein Symbol, das aus zwölf in Ringform gefassten gespiegelten Siegrunen oder einem zwölfarmigen Hakenkreuz besteht. Vorlage für das Symbol ist ein ähnliches Bodenornament in Gestalt eines Sonnenrades, das in der Zeit des Nationalsozialismus von der SS im Nordturm der Wewelsburg eingelassen wurde. Die Schwarze Sonne ist heutzutage ein wichtiges Ersatz- und Erkennungssymbol der rechtsesoterischen bis rechtsextremen Szene.

Wuppertaler Nazi-Locations Teil 1. Nazis tanzen

Leider lassen verschiedene Wuppertaler Clubs trotz mehrfacher antifaschistischer Hinweise nachwievor Nazis in ihren Räumen tanzen und trinken. So wie am letzten Samstag

Rene Heuke (rechts) tanzt im ?

[W] Wieder Naziangriff in S-Bahn

In der Nacht von Samstag den 11.Februar 2012 auf Sonntag den 12.Februar wurden drei Punks in der S-Bahn von Düsseldorf nach Wuppertal von einer Gruppe Wuppertaler Nazis angegriffen.

An der S-Bahn-Station Wuppertal-Vohwinkel stiegen 5 bis 7 Nazis gegen 3:51 Uhr in die S-Bahn ein. Darunter befanden sich die bekannten Nazis Tobias Maczewski, Kevin Koch und Tim Schulze-Oben, die alle am Samstag Vormittag am Nazi-Aufmarsch in Soest teilgenommen haben.
Die Nazis setzten sich sofort zu den drei Punks und begannen unverzüglich sie zu beleidigen. Das liessen sich die drei Punks nicht unwidersprochen gefallen und gaben Antworten, die Tim Schulze-Oben dazu benutzte hauptsächlich auf eine Person einzuschlagen. Die Zugführer der DB, die den Naziangriff scheinbar die ganze Zeit über die Kameraüberwachung im Zug verfolgt hatten, mischten sich schließlich ein und warfen die Nazis aus dem Zug. Bevor sie die S8 verlassen mussten, schlug Tim Schulze-Oben mit Fäusten nochmal auf die Person ein. Einen Krankenwagen zu rufen bzw. für ärtzliche Versorgung zu sorgen wurde den Angegriffenen von Seiten der Bahnangestellten zu keinem Zeitpunkt angeboten.

Das die Wuppertaler Nazis gewaltbereit sind, sollte inzwischen eigentlich allen bekannt sein – zumal sie sich bald wegen verschiedenen Vorfällen vor Gericht verantworten müssen. Dennoch wollen wir hier noch ein paar Hinweise zu den am Vorfall beteiligten Personen geben:

Beim ausländerfeindlichen Nazi-Aufmarsch am samstäglichen Vormittag (11.2.) in Soest hielt Kevin Koch vor seinen „Kameraden“ eine Rede. Dabei bevorzugte er seine Art von „Klartext“: die Zeit, da Ausländer in Deutschland noch „frei herumlaufen“ und sich „wie Dreck vermehren“ könnten, sei bald vorbei, brüllt er ins Mikrofon. „Ihr seid hier fremd, ihr seid hier unerwünscht“, schrie er – und: „Verschwindet, so lange ihr es noch könnt.“[1]

Tobias Maczewski war beim Angriff auf das alternative Wohnprojekt „Praxis“ am 19.Februar 2011 in Dresden-Löbtau beteiligt. Am Tag des Naziaufmarschs in Dresden griffen 250 Neonazis das Wohnprojekt an.[2,3] Die Polizei schaute tatenlos zu, sie beschränkte sich darauf den Verkehr zu regeln. Auch die nachweisliche Beteiligung z.B. von Nazis aus NRW (darunter Sebastian Ziesemann aus Erftstadt und Paul Breuer aus Köln) blieb bisher ohne Konsequenzen.[4] Später rühmte sich Tobias Maczewski im sozialen Netzwerk Facebook seiner Taten.[5]

Tim Schulze-Oben war in der Vergangenheit bereits mehrfach an gewalttätigen Übergriffen beteiligt. Am 9.November, vor der Auftaktkundgebung der Gedenkdemonstration Wuppertaler Antifaschist*innen provozierte er zusammen mit Marie Leder, Gourny Kotronis, Rene Heuke, Sven Lutermann sowie 2 weiteren Nazis Teilnehmer*innen. Während der Demonstration hängten sie Transparente und Fahnen aus den Fenstern der Kaiserstr. 30 und brüllten über einen längeren Zeitraum antisemitische und menschenverachtende Hetzparolen, welche in der Medienprojekt-Dokumentation „Keine besonderen Vorkommnisse“ zu sehen sind.[6]
Die Polizei sah trotz mehrfacher Hinweise seitens der Protestierenden keinen Grund einzuschreiten und sprach am nächsten Tag von „keinen besonderen Vorkommnissen“. Erst nachdem mehrere Wuppertaler Politiker und Bürger*innen Anzeige stellten, waren die gerufenen Parolen plötzlich strafrelevant.
Aus taktischen Gründen will die Staatsanwaltschaft keine weiteren Details über die angeblichen eingeleiteten Ermittlungen nennen. Die Ermittlungen könnten jedenfalls gegen Tobias Maczewski, Marie Leder, Sven Lutermann, Rene Heuke, Tim Schulze-Oben, Gourny Kotronis und Patrick Prass geführt werden, die eindeutig an den Fenstern identifiziert wurden.

Antifaschistische Initiative Wuppertal – 14.2.2012




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